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Lohn

Anleitungen zu «Lohn» in : Schritt für Schritt, mit Ort im Menü, Schritten und Grenzen.

Lohn

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Lohn

31 Anleitungen

Begriffe: UVG, KTG, BVG, QST und Swissdec in Klartext

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Einstellungen

Die Lohneinstellungen verwenden Kürzel aus dem Lohnwesen. Die Schritte erklären jedes Kürzel in einem Satz und sagen, was es für Sie bewirkt.

Schritt für Schritt

  1. Die obligatorische Unfallversicherung (UVG) zahlt bei Berufs- und Nichtberufsunfällen; die Prämiensätze Ihrer Police bestimmen, was Sie den Mitarbeitenden abziehen und selbst tragen.
  2. Die UVG-Zusatzversicherung (UVGZ) deckt, was das UVG nicht abdeckt, zum Beispiel Lohnanteile über dem UVG-Höchstlohn; die Sätze Ihrer Police bestimmen die Beiträge.
  3. Die Krankentaggeldversicherung (KTG) zahlt bei Krankheit den Lohn weiter; die Sätze Ihrer Police bestimmen den Abzug bei den Mitarbeitenden und Ihren Anteil.
  4. Die berufliche Vorsorge (BVG, Pensionskasse) versichert Alter, Tod und Invalidität; Plan und Sätze Ihrer Pensionskasse bestimmen Abzug und Arbeitgeberbeitrag.
  5. Die Quellensteuer (QST) ziehen Sie bei Mitarbeitenden vom Lohn ab, die an der Quelle besteuert werden (zum Beispiel ohne Niederlassungsbewilligung C), und überweisen sie dem Kanton; hier erfassen Sie je Kanton Ihre Bezugsprovision und Schuldnernummer.
  6. Mit dieser Kennung Ihres Versicherers im Lohnstandard-CH (Swissdec) wird das Meldepaket adressiert; Sie finden sie auf der Police oder erfragen sie beim Versicherer.

Lohnbuchhaltung

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Läufe

Zeigt die Lohnläufe der gewählten Gesellschaft mit Periode, Art, Status und Summen und legt neue Läufe an (ordentlich, Sonder-, Akonto- oder Korrekturlauf).

Schritt für Schritt

  1. Unter «Lohnbuchhaltung › Einstellungen» zuerst Gesellschaft und Lohnparameter einrichten und die Versicherungspolicen UVG, KTG und BVG erfassen.
  2. Unter «Lohnbuchhaltung › Personen» den Lohnstamm je Person prüfen und ergänzen.
  3. Vor der Übernahme aus der Zeiterfassung den Monatsabschluss Zeit für die Periode freigeben.
  4. Oben die Gesellschaft wählen.
  5. Unter «Neuer Lohnlauf» Art, Periode und Zahltag setzen; bei einem Korrekturlauf zusätzlich «Korrektur ab Periode».
  6. Optional nur ausgewählte Personen ankreuzen.
  7. Mit «Lauf anlegen» öffnet sich der neue Lauf im Entwurf.
  8. Danach den Lauf berechnen, Befunde beheben und als geprüft markieren; eine andere Person gibt ihn frei und schliesst ihn ab.

Lohnlauf

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Läufe › Lauf

Führt einen Lauf durch die Schritte Entwurf, Berechnet, Geprüft, Freigegeben und Abgeschlossen; zeigt Summen, Befunde und die Abrechnungen je Person mit Detail und PDF-Vorschau. Nach dem Abschluss: Zahlungsdatei (pain.001), Buchungsexport und Belege. Die persönliche Lohnabrechnung zeigt Lohnartnummer, Bezeichnung, Menge oder Basis, Ansatz oder Satz und vorzeichenbehaftete Beträge in CHF. Quellensteuer ist separat gruppiert; Tarif und Kanton erscheinen bei vorhandenen Stammdaten. Versicherungsbasen, kumulierte Jahreswerte und vorhandene Feriensaldi per Periodenende ergänzen den Beleg. Überzeit und Gleitzeit erscheinen nur bei übergebenen Werten. AHV-Nummer und IBAN bleiben maskiert.

Schritt für Schritt

  1. Unter «Lohnbuchhaltung › Einstellungen» zuerst Gesellschaft und Lohnparameter einrichten und die Versicherungspolicen UVG, KTG und BVG erfassen.
  2. Unter «Lohnbuchhaltung › Personen» den Lohnstamm je Person prüfen und ergänzen.
  3. Vor der Übernahme aus der Zeiterfassung den Monatsabschluss Zeit für die Periode freigeben.
  4. Bei Bedarf «Aus Zeiterfassung übernehmen» und dann «Berechnen».
  5. Befunde beheben, neu berechnen und «Als geprüft markieren».
  6. Eine andere Person wählt «Freigeben» und danach «Abschliessen».
  7. Nach dem Abschluss «Zahlungsdatei erstellen» und die Datei herunterladen; den Status «An Bank übergeben» und «Ausgeführt» nachführen.

Personen

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Personen

Listet die Personen der Gesellschaft in Ihrem Lohn-Datenbereich mit Status des Lohnstamms, Lohnform, Lohn, Pensum und Quellensteuer.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft wählen.
  2. Personen mit «Fehlt» zuerst ergänzen: Name anklicken und den Lohnstamm erfassen.

Lohnstamm

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Personen › Person

Zeigt den Verlauf des Lohnstamms einer Person und erfasst neue Gültigkeiten (Lohn, Pensum, Versicherungscodes, Quellensteuer, Lohnausweis), Kinder für Familienzulagen, die Bewegungen einer Periode und eine Probeabrechnung. Dazu die Zahlungswege der Person: weitere Konten, Zahlungsaufträge an Dritte, Unterhaltsabtretung und Lohnpfändung.

Schritt für Schritt

  1. Unter «Neue Gültigkeit» das Datum «Gültig ab» setzen und die Felder anpassen.
  2. Mit «Gültigkeit speichern» übernehmen.
  3. Kinder unter «Kind erfassen» mit Anspruch gemäss Entscheid der Familienausgleichskasse eintragen.
  4. Mit «Probe rechnen» das Ergebnis einer Periode prüfen, optional mit Ziel-Auszahlung.
  5. Unter «Zahlungsweg erfassen» weitere Konten, Aufträge an Dritte, eine Unterhaltsabtretung (Art. 325 OR) oder eine Lohnpfändung (Art. 93 SchKG) mit IBAN, Notbedarf und Aktenzeichen eintragen; mit «Beenden» auslaufen lassen.

Bewegungen

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Bewegungen

Erfasst variable Lohndaten je Periode (Zulagen, Stunden, Spesen, Abzüge, Korrekturen) und übernimmt Stunden, Absenzen und Zulagen aus der Zeiterfassung.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft und Periode wählen.
  2. Unter «Bewegung erfassen» Person und Lohnart wählen und Betrag oder Menge mit Ansatz angeben.
  3. Mit «Bewegung speichern» übernehmen.
  4. Für Stunden und Absenzen «Aus Zeiterfassung übernehmen» wählen.

Lohnausweise

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Lohnausweise

Listet die Lohnausweise (Formular 11) eines Jahres mit Version und Status und erstellt sie aus den abgeschlossenen Abrechnungen; die Personen sehen sie im Portal und in der App.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft und Jahr wählen.
  2. «Lohnausweise erstellen» wählen und bestätigen.
  3. Das Ergebnis (neu, unverändert, mit Befunden) prüfen und Befunde in Lohnstamm oder Personalien beheben.

Lohnmeldungen (ELM)

HR | base › Lohnbuchhaltung › Meldungen

Erstellt die monatliche Quellensteuerabrechnung und die Jahresmeldung an AHV, Familienausgleichskasse, Versicherungen und Steuerverwaltung nach Swissdec ELM 6.0, prüft sie gegen das Swissdec-Schema und übermittelt sie. Ein- und Austritte meldet sie je Periode an AHV-Ausgleichskasse und Familienausgleichskasse.

Schritt für Schritt

  1. Lohnbuchhaltung öffnen und den Bereich «Meldungen» wählen.
  2. Periode bzw. Jahr wählen und die Meldung erstellen.
  3. Befunde prüfen; bei «Bereit» auf «Übermitteln» klicken.
  4. Später «Status abholen»: «Angenommen» bestätigt die Verarbeitung je Empfänger.

Lohnjournal für die Buchhaltung

Lohnbuchhaltung › Journal

Gibt das verdichtete Lohnjournal der abgeschlossenen Lohnläufe für Ihr Buchhaltungsprogramm aus (Sage 50, Abacus, bexio, Banana, Proffix oder neutral) – oder verbucht es direkt in Finance | base.

Schritt für Schritt

  1. Lohnbuchhaltung › Journal öffnen, Gesellschaft, Zeitraum und Format wählen: Sage 50, Abacus (Entwurf), Banana, Proffix oder neutral.
  2. «Journal herunterladen» und im Buchhaltungsprogramm importieren.
  3. Mit Finance | base: bereite Pakete gehen jede Nacht automatisch in die Buchhaltung; «Jetzt in Finance verbuchen» tut es sofort.
  4. Für bexio die Konto-IDs einmal unter Einstellungen › Datenaustausch › Export zuordnen und dort exportieren.

Auswertungen

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Auswertungen

Zeigt die Lohnartenrekapitulation eines Zeitraums und bietet das Lohnkonto eines Jahres sowie die Buchungspakete als CSV an; Grundlage sind die abgeschlossenen Abrechnungen.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft und Zeitraum «Von»–«Bis» wählen.
  2. Die Rekapitulation prüfen oder «Als CSV» laden.
  3. Für das Lohnkonto das Jahr wählen und die CSV-Datei laden.

Lohnexport für andere Lohnsysteme

Einstellungen › HR-Einstellungen › Lohnexport

Exportiert freigegebene Stunden, genehmigte Absenzen sowie Zulagen und Spesen als CSV oder Excel für Abacus, bexio, Sage oder die Treuhand. Die Spalten wählen Sie selbst, als Monatssumme je Person und Code oder jede Buchung einzeln.

Schritt für Schritt

  1. Einstellungen › Lohnexport öffnen oder im Monatsabschluss «Für ein anderes Lohnsystem exportieren» wählen – dann ist die Periode vorgewählt.
  2. Zeitraum (Vorgabe: Vormonat), bei Bedarf die Gesellschaft und das Format (CSV oder Excel) wählen.
  3. Die Spalten ankreuzen, z. B. Personalnummer, Periode, Code, Stunden, Tage, Betrag, Kostenstelle.
  4. «Datei herunterladen» und im Lohnprogramm importieren; die Codes dort einmal den Lohnarten zuordnen.

Einstellungen der Lohnbuchhaltung

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Einstellungen

Richtet die Gesellschaft ein: führendes System, AHV-Ausgleichskasse, Auszahlungskonto, Quellensteuer je Kanton (Bezugsprovision, Schuldnernummer), Konten, Versicherungspolicen (UVG, UVGZ, KTG, BVG) und den Lohnartenkatalog. Unter «Parameter» stehen die Familienausgleichskassen je Kanton des Arbeitsorts (Sätze, Zulagen, kantonale Staffelungen mit Vorschlag aus der BSV-Tabelle) und die AHV-Verwaltungskosten; jede Änderung gilt ab einem Datum, frühere Perioden und Korrekturläufe rechnen mit den damals gültigen Werten. Nach dem Speichern bleiben die gespeicherten Formularwerte sichtbar. Leere oder fehlende Angaben für führendes System, Kanton, Startperiode und Teilmonatsberechnung löschen bestehende Werte nicht. Ein Wechsel weg von HR | base verlangt eine ausdrückliche Bestätigung, weil offene Lohnläufe danach nicht weiterbearbeitet werden können.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft wählen und unter «Führendes System» HR | base mit Startperiode setzen.
  2. Kassen erfassen; «Kantonsvorgaben übernehmen» füllt Familienzulagen und Sätze vor.
  3. Mit «Gesellschaft speichern» übernehmen.
  4. Policen je Versicherung mit Codes und Sätzen erfassen.
  5. Eigene Lohnarten mit Bezeichnungen in vier Sprachen anlegen.

Anleitung: BFS-Lohnstrukturerhebung

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Meldepakete

Das Bundesamt für Statistik befragt alle zwei Jahre ausgewählte Unternehmen (Referenzmonat Oktober). HR | base erfasst die Merkmale der Personen im Lohnstamm, nimmt die Löhne aus den Abrechnungen und stellt ein Paket mit Kontroll-PDF und Excel-Datei für LohnWebPlus bereit.

Schritt für Schritt

  1. Hat Ihre Gesellschaft ein Schreiben des BFS erhalten, unter «Lohnbuchhaltung › Meldepakete» bei der BFS-Lohnstrukturerhebung «Teilnahme eintragen».
  2. Im Lohnstamm jeder Person unter «Statistik (BFS-Lohnstrukturerhebung)» Ausbildung, Hochschultitel (nur bei Ausbildung 1–3), berufliche Stellung, Art des Vertrags, Grundlage der Lohnberechnung, Beruf, Ferientage, Aufenthaltskategorie und bei mehreren Betriebsstätten die BUR-Nummer erfassen. Beim Beruf die genaue Bezeichnung ohne Zahlen angeben.
  3. Nach dem Lohnlauf Oktober die Meldung öffnen und die Befunde beheben (fehlende Angaben stehen mit dem Namen der Person); danach das Paket herunterladen.
  4. Das Paket enthält zwei PDF (Teil 1 Person und Stelle, Teil 2 Löhne), die Excel-Datei mit den Spalten A–U und eine Anleitung. Werte mit * sind abgeleitet; bei Bedarf im Lohnstamm festlegen.
  5. Im Zugang des BFS anmelden (Zugangsdaten stehen im Schreiben des BFS): im e-Survey je Person die Werte A–U aus den PDF eintragen, in LohnWebPlus die Excel-Datei hochladen.
  6. Die Angaben von der Personalabteilung oder der Geschäftsleitung bestätigen lassen, absenden und die Meldung in HR | base als übermittelt markieren.

Anleitung: Familienausgleichskasse je Arbeitsort

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Einstellungen

Familienzulagen und FAK-Beiträge richten sich nach dem Kanton, in dem die Person arbeitet. Sätze, Zulagen und kantonale Staffelungen erfassen Sie je Kanton unter «Parameter». Jede Änderung gilt ab einem Datum: Frühere Perioden und Korrekturläufe rechnen mit den damals gültigen Werten.

Schritt für Schritt

  1. Unter «Lohnbuchhaltung › Einstellungen › Parameter» das Datum «Gültig ab» setzen (meist der 1. Januar).
  2. Für den Kanton der Hauptkasse und für jeden weiteren Kanton, in dem Personen arbeiten, eine Zeile ausfüllen: Kanton des Arbeitsorts, Kassennummer, Beitrag Arbeitgeber und Arbeitnehmende, Kinder-, Ausbildungs- und Geburtszulage.
  3. «Vorschlag laden» füllt die Zeile aus der BSV-Tabelle des Jahres von «Gültig ab». «Kantonale Staffelung anwenden» berücksichtigt höhere Ansätze nach dem Alter (Zürich und Luzern über 12 Jahre, Zug Ausbildungszulage über 18 Jahre), ab dem dritten Kind (Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf) und bei Mehrlingsgeburt (Waadt, Wallis, Genf).
  4. Basis und Satz der AHV-Verwaltungskosten prüfen und «Parameter speichern».
  5. Im Lohnstamm der Person unter «Arbeitsort (Kanton)» den Kanton wählen; leer gilt der Kanton der Hauptkasse.
  6. Kinder unter «Kind erfassen» eintragen. Bei Mehrlingsgeburt «Mehrlingsgeburt» ankreuzen; hat die Kasse einen Betrag verfügt, «Zulage laut Verfügung» erfassen (der Betrag geht der Tabelle vor).
  7. Fehlt für einen Arbeitsort die Kasse, sperrt der Lohnlauf diese Person mit dem Befund «keine Familienausgleichskasse eingerichtet». Den Kanton unter «Parameter» ergänzen und neu berechnen.

Anleitung: Geringfügiger Lohn (AHV-Bagatellgrenze)

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Personen › Person

Bei Gelegenheitslohn bis CHF 2’500 pro Jahr und Arbeitgeber werden AHV-Beiträge nur auf Verlangen der Person erhoben (Art. 34d AHVV). HR | base wendet die Regel mit dem voraussichtlichen Jahreslohn an und rechnet nach, wenn die Grenze doch überschritten wird.

Schritt für Schritt

  1. Die Person öffnen und bei einer neuen Gültigkeit unter «AHV bei geringfügigem Lohn» «Erst ab der Bagatellgrenze» wählen (Standard).
  2. HR | base berechnet den voraussichtlichen Jahreslohn aus Monatslohn mal Anzahl Löhne bzw. Stundenlohn mal Wochenstunden mal Beschäftigungsgrad mal 52, anteilig für die Beschäftigungsmonate.
  3. Liegt er unter der Grenze, entfallen AHV/IV/EO und ALV bis zur Grenze; im Lauf erscheint der Hinweis «AHV-Bagatelllohn». Liegt er darüber, wird ab dem ersten Franken abgerechnet.
  4. Wird die Grenze später doch überschritten, rechnet der Lauf AHV und ALV auf dem gesamten bisherigen Lohn nach (Hinweis «Bagatellgrenze überschritten»).
  5. «Immer» wählen, wenn die Person die Abrechnung verlangt oder Art. 34d Abs. 2 AHVV gilt.

Anleitung: Kurzarbeit und Schlechtwetter abrechnen

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Kurzarbeit

Sie erfassen die Bewilligung der kantonalen Amtsstelle und die Ausfallstunden. Der Lohnlauf rechnet den Lohnausfall, die Entschädigung von 80 % und die Karenz. Nach dem Abschluss liegt die Abrechnung an die Arbeitslosenkasse als Meldepaket bereit.

Schritt für Schritt

  1. Die Voranmeldung und die Bewilligung holen Sie bei der kantonalen Amtsstelle ein; dieses Verfahren läuft ausserhalb von HR | base.
  2. Unter «Lohnbuchhaltung › Kurzarbeit › Bewilligung erfassen» Art (Kurzarbeit oder Schlechtwetter), Zeitraum, Arbeitslosenkasse, Betriebsabteilung (leer = ganzer Betrieb) und den Entscheid eintragen. Karenztage leer lassen gilt als Standard.
  3. Die Periode wählen und unter «Ausfallstunden erfassen» Person, Art und Stunden eintragen (mit Dezimalstellen, zum Beispiel 12.5).
  4. Den Lohnlauf der Periode anlegen und berechnen. Lohnausfall und Entschädigung stehen auf der Lohnabrechnung; die Sozialversicherungsbeiträge werden auf dem vollen Lohn berechnet.
  5. Nach dem Abschluss «Zu den Meldepaketen» wählen und die Abrechnung «Kurzarbeitsentschädigung» bzw. «Schlechtwetterentschädigung» öffnen.
  6. Die Werte in das Formular der Arbeitslosenkasse bzw. in die eServices der ALV übertragen und den Rapport über die Ausfallstunden je Person und Tag beilegen (von den Mitarbeitenden bestätigt).
  7. Die Abrechnung als übermittelt markieren.

Anleitung: Meldungen an Ämter und Versicherungen übermitteln

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Meldepakete

Für jede Meldung (AHV, Familienausgleichskasse, UVG, UVG-Zusatz, Krankentaggeld, BVG, Lohnausweise, Quellensteuer, BFS-Lohnstrukturerhebung, Kurzarbeit) liegt ein fertiges Paket bereit. Sie prüfen die Zahlen, laden das Paket herunter, übermitteln im Portal des Empfängers und markieren die Meldung als übermittelt. Die Swissdec-Zertifizierung ist noch nicht erfolgt: Sie übermitteln selbst über die Portale.

Schritt für Schritt

  1. «Lohnbuchhaltung › Meldepakete» öffnen, Gesellschaft und Jahr wählen: Der Kalender zeigt jede Meldung mit Frist und Status (Offen, Heruntergeladen, Übermittelt, Überfällig). Grundlage sind abgeschlossene Lohnläufe.
  2. Bei der Meldung auf «Melden» klicken und die Zahlen in der Vorschau prüfen.
  3. «Paket herunterladen» wählen: Das ZIP enthält je nach Empfänger ein PDF zur Kontrolle, die Datei für das Portal und eine Anleitung.
  4. Das Portal des Empfängers öffnen («… öffnen»). Fehlt die Adresse, unter «Portal des Empfängers» das Portal wählen oder eine eigene Adresse eintragen.
  5. Stufe «Datei zum Hochladen»: die Datei aus dem Paket im Portal hochladen, zum Beispiel die Lohnmeldedatei bei connect.eak (Abrechnungsnummer in Zelle B3 prüfen), die Quellensteuer-Datei für Zürich in eQuest oder die Jahresliste für Genf in ISeL.
  6. Stufe «Werte zum Eintragen»: Das PDF zeigt alle Werte in der Reihenfolge, in der das Portal sie abfragt. Sie tragen sie von Hand ein (übrige AHV-Kassen, Familienausgleichskasse, UVG-, UVG-Zusatz- und Krankentaggeld-Versicherer, BVG-Kassen, Lohnausweise und die übrigen Kantone bei der Quellensteuer).
  7. Die ELM-6.0-Datei im Paket (AKB ePortal, connect.eak) nur hochladen, wenn der Empfänger sie ohne Swissdec-Zertifizierung annimmt; das klären Sie vorher mit dem Empfänger.
  8. Nach der Bestätigung im Portal in HR | base «Übermittelt am» (und als Notiz die Quittungsnummer) eintragen und «Als übermittelt markieren». Mit «Wieder öffnen» korrigieren Sie eine Fehlmarkierung.

Anleitung: Quellensteuer und Grenzgänger

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Personen › Person

Quellensteuerpflichtige Personen erfassen Sie im Lohnstamm. Der Lohnlauf rechnet mit dem freigegebenen Tarif des Kantons und zieht die Steuer ab. Für Grenzgänger gelten eigene Regeln (Ansässigkeitsbescheinigung). Die Abrechnung an die Steuerverwaltung liegt als Meldepaket bereit. Arbeitstage im Ausland und die Jahresmeldungen für Grenzgänger (Frankreich, Italien) sind abgedeckt.

Schritt für Schritt

  1. Die Person unter «Lohnbuchhaltung › Personen» öffnen und bei einer neuen Gültigkeit «Quellensteuerpflichtig» ankreuzen.
  2. QST-Kanton, Tarifcode (zum Beispiel A0N oder B2Y) und Gemeinde (BFS-Nummer) eintragen.
  3. Hat die Person eine weitere Erwerbstätigkeit, unter «Weitere Erwerbstätigkeit» den Gesamtbeschäftigungsgrad oder das weitere Einkommen je Monat angeben. Ohne monatliche Auszahlung «Keine monatliche Auszahlung (Hochrechnung)» ankreuzen.
  4. Änderungen von Tarif, Kanton oder Quellensteuerpflicht (Heirat, Geburt, Umzug) wirken ab dem Folgemonat: Als «Gültig ab» das Datum des Ereignisses erfassen.
  5. Grenzgänger: «Grenzgänger» ankreuzen, den Ansässigkeitsstaat wählen und «Ansässigkeitsbescheinigung gültig bis» eintragen (Deutschland: Formular Gre-1, Frankreich: Formular 2041-AS).
  6. Arbeitet eine im Ausland ansässige Person (zum Beispiel ein internationaler Wochenaufenthalter) teils im Ausland: Auf der Person «Im Ausland ansässig» ankreuzen und im Monat die Lohnart 1320 «Arbeitstage im Ausland (Quellensteuer)» erfassen (Menge in Tagen, zum Beispiel 4 oder 2.5).
  7. Grenzgänger Frankreich mit Telearbeit im Wohnsitzstaat: die Telearbeitstage im Monat mit der Lohnart 1321 «Telearbeitstage im Wohnsitzstaat (Grenzgänger)» erfassen.
  8. Nach dem Jahresabschluss unter «Lohnbuchhaltung › Meldepakete» die Jahresmeldungen für Grenzgänger öffnen: «Grenzgänger Frankreich (Abkommen 1983)», «Telearbeit Grenzgänger Frankreich» und «Grenzgänger Italien», je Kanton mit Anleitung.
  9. Unter «Lohnbuchhaltung › Einstellungen › Quellensteuer je Kanton» Bezugsprovision und Schuldnernummer des Kantons erfassen; «QST-Provision aus Kantonsvorgabe» füllt den Vorschlag.
  10. Den Lohnlauf berechnen und die Befunde beheben, zum Beispiel einen fehlenden Tarif oder eine weitere Anstellung bei einer anderen Gesellschaft.
  11. Die Abrechnung unter «Lohnbuchhaltung › Meldepakete» bei «Quellensteuer · Kanton» melden (siehe «Meldungen an Ämter und Versicherungen übermitteln»).

Anleitung: Zahlungswege, Lohnpfändung und Zahlungen in Euro

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Personen › Person

Standardmässig geht die ganze Auszahlung auf das Konto in den Personalien. Unter «Zahlungsweg erfassen» legen Sie weitere Konten, Zahlungsaufträge an Dritte, eine Unterhaltsabtretung oder eine Lohnpfändung fest. Die Zahlungsdatei teilt die Auszahlung danach auf. Zahlungen können in Euro überwiesen werden.

Schritt für Schritt

  1. Die Person öffnen und «Zahlungsweg erfassen» wählen. Art wählen: weiteres eigenes Konto, Zahlungsauftrag an Dritte, Abtretung für Unterhalt (Art. 325 OR) oder Lohnpfändung (Art. 93 SchKG).
  2. Betragsart wählen (fester Betrag, Prozent der Auszahlung, alles über dem Notbedarf oder der Rest) und IBAN, Empfänger und Reihenfolge eintragen.
  3. Lohnpfändung: Aktenzeichen und Pfändungsvollzug eintragen sowie den vom Betreibungsamt festgesetzten Notbedarf (er bleibt der Person). «Gültig bis» wird auf ein Jahr nach dem Vollzug vorgeschlagen. Die laufenden Krankenkassenprämien (Art. 93 Abs. 4 SchKG) als zweiten Zahlungsweg an das Amt erfassen.
  4. Unterhaltsabtretung: Notbedarf und Aktenzeichen (Vertrag bzw. Verfügung) angeben. Ohne festgesetzten Notbedarf wird nichts abgetreten.
  5. Weitere Konten und Aufträge der Person: Währung der Überweisung wählen. Bei EUR bleiben die Beträge in Franken, die Überweisung geht in Euro zum Kurs des Zahltags.
  6. Im Lohnlauf unter «Devisenkurs EUR» den Kurs (Franken je 1 Euro) und das Datum eintragen, an dem er gilt. Ohne Kurs lässt sich der Lauf nicht abschliessen.
  7. Nach dem Abschluss «Zahlungsdatei erstellen»: Pfändung, Abtretung und Aufträge erscheinen als eigene Zahlungen, die Pfändung mit Aktenzeichen und Namen in der Mitteilung. Nicht mehr nötige Zahlungswege mit «Beenden» auslaufen lassen.

Fixbeiträge laut Vorsorgeausweis/Police

HR | base › Lohn › Einstellungen bzw. Personen › Lohnstamm

BVG, KTG und UVGZ unterstützen je Plan oder Code Prozentbeiträge oder fixe Monatsbeträge je Person für AN und AG.

Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie bei der Police je Plan/Code «Fixbetrag je Person laut Vorsorgeausweis/Police».
  2. Erfassen Sie im Personenstamm beide Monatsbeiträge in CHF laut Vorsorgeausweis/Police, auch 0.00, und setzen Sie «Gültig ab».
  3. Berechnen Sie den Lohnlauf neu. Fehlende Beiträge werden als sperrende Befunde angezeigt.

Formate und Policen-Codes

HR | base › Formate und Policen-Codes

UID: CHE-123.456.789; BUR: Buchstabe und acht Ziffern, etwa A12345678; Kassennummer: 999.999. Mitglied- und Policennummern folgen den Angaben der Kasse bzw. des Versicherers. BVG-Listen zeigen neben dem Code die gesamten Spar- und Risikosätze.

Schritt für Schritt

  1. Übernehmen Sie den Gruppencode (A1, Z1, K1, P1) von Ihrer Police. Hilfetexte und Fehlermeldungen erläutern die erwarteten Formate.

Kurzarbeit und Schlechtwetter

HR | base › Lohn › Lohnbuchhaltung › Kurzarbeit

Erfasst die Bewilligungen der kantonalen Amtsstelle und die Ausfallstunden je Person und Monat für Kurzarbeit (KAE) und Schlechtwetter (SWE). Der Lohnlauf rechnet daraus den Lohnausfall, die Entschädigung von 80 %, die Karenz zulasten des Betriebs und die Sozialversicherungen auf dem vollen Lohn; die Abrechnung an die Arbeitslosenkasse liegt danach als Meldepaket bereit.

Schritt für Schritt

  1. Gesellschaft wählen und unter «Bewilligung erfassen» Art, Zeitraum, Arbeitslosenkasse und Entscheid der Amtsstelle eintragen (Karenztage leer lassen = Standard: Kurzarbeit 1 Tag, Schlechtwetter 3 Tage).
  2. Periode wählen und unter «Ausfallstunden erfassen» Person, Art und Stunden eintragen.
  3. Lohnlauf der Periode anlegen und berechnen; Lohnausfall und Entschädigung erscheinen auf der Lohnabrechnung.
  4. Nach dem Abschluss des Laufs unter Lohnbuchhaltung › Meldepakete die Abrechnung «Kurzarbeitsentschädigung» bzw. «Schlechtwetterentschädigung» öffnen und an die Arbeitslosenkasse übermitteln.

Lohnabrechnung per E-Mail

HR | base › Lohnbuchhaltung › Einstellungen; Personen › Lohnstamm; Lauf › Versandprotokoll je Abrechnung

Stellt nach dem Abschluss eines Lohnlaufs die Abrechnungen dieses Laufs per E-Mail zu. Standard ist ein Link auf Meine Dokumente mit Anmeldung.

Schritt für Schritt

  1. Unter Einstellungen für die Gesellschaft den Mailversand aktivieren und die Versandart wählen.
  2. Im Lohnstamm einer Person bei Bedarf Ein, Aus oder Firmeneinstellung übernehmen wählen.
  3. Den Lohnlauf abschliessen. Zuerst werden die Belege archiviert und freigegeben, danach erfolgt der Mailversand.
  4. Im abgeschlossenen Lauf Versandart, Zeitpunkt und Ergebnis je Abrechnung prüfen. Nicht gesendete Abrechnungen können mit den Rechten lohn.verwalten und sensibel.lohn.lesen erneut versucht werden.

Lohnausweis-Befunde beheben

HR | base › Lohn

Die Ergebnismeldung erklärt fehlende AHV-Nummern, Personen- oder Arbeitgeberadressen und negative Nettolöhne in Klartext.

Schritt für Schritt

  1. Lohnausweise erstellen und die Befundgruppen prüfen.
  2. Die verlinkten Personalakten öffnen, fehlende Angaben korrigieren und den Vorgang wiederholen.

Lohnbuchhaltung einrichten

HR | base › Lohnbuchhaltung einrichten

Checkliste, automatische Prüfung und Lohnübersicht zeigen den echten Stand von Gesellschaft, AHV/FAK, gültigen UVG-/KTG-/BVG-Policen und Lohnstamm (x von y aktiven Personen).

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie die verlinkten Einstellungen oder die Personenliste und ergänzen Sie fehlende Angaben.

Lohnlauf direkt in Finance verbuchen

HR | base › Lohn

Am abgeschlossenen Lauf unter «Zahlung und Buchung» lässt sich das bereite Buchungspaket direkt in Finance verbuchen. Fehler nennen Paket und Ursache.

Schritt für Schritt

  1. Bei «Zahlung und Buchung» «In Finance verbuchen» wählen.
  2. Bei einem Fehler den Link zu Kostenstellen, Kontenplan oder Abschluss öffnen, korrigieren und erneut verbuchen.

Lohnstamm aus der Personalakte übernehmen

HR | base › Lohnstamm aus der Personalakte übernehmen

Neue Lohnstämme werden nur mit vorhandenen Vertrags- und Aktenwerten vorbelegt. Gültig ab ist das spätere Datum von Eintritt und erster offener Periode. Die Sammelvorschau zeigt aktive Personen ohne Stamm und fehlende Pflichtwerte.

Schritt für Schritt

  1. Wählen Sie vollständige Datensätze, bestätigen Sie Geschlecht und Auszahlungsmodus und legen Sie die Lohnstämme an. Fehlende Vertragswerte ergänzen Sie im Einzelformular; Versicherungen und Steuern sind anschliessend zu prüfen.

Lohnzahlung trotz fehlender Bankverbindungen

HR | base › Lohn

Der Lauf und der Lohnstamm verlinken zu «AHV und Bankverbindung» in der Personalakte. Eine Zahlungsdatei kann nach ausdrücklicher Bestätigung unvollständige Personen auslassen.

Schritt für Schritt

  1. Zahlungsdatei erstellen; die genannten Personen über ihre Links korrigieren oder die Auslassung bestätigen.
  2. «Datei ohne diese Personen erstellen» wählen. Offene Personen bleiben sichtbar und können nach der Korrektur in eine separate Datei aufgenommen werden.

Meldungen an Ämter und Versicherungen

Lohnbuchhaltung › Meldepakete

Zeigt alle Meldungen eines Jahres mit Frist und Status: AHV-Lohnbescheinigung, Familienausgleichskasse, UVG, UVG-Zusatz, Krankentaggeld, BVG, Lohnausweise je Wohnkanton und die Quellensteuer je Monat und Kanton. Für jede Meldung gibt es ein fertiges Paket mit PDF und, wo das Portal Dateien annimmt, der Datei im Format des Portals. Berechnet nach den Richtlinien ELM 6.0; die Swissdec-Zertifizierung ist noch nicht erfolgt, deshalb übermitteln Sie selbst über die Portale.

Schritt für Schritt

  1. Jahr wählen und bei einer Meldung «Melden» klicken.
  2. Zahlen in der Vorschau prüfen und «Paket herunterladen».
  3. Mit «Portal öffnen» zum Empfänger wechseln und die Datei hochladen bzw. die Werte aus dem PDF eintragen.
  4. Zurück in HR | base das Datum der Übermittlung (und wenn vorhanden die Quittungsnummer) eintragen und «Als übermittelt markieren».

Personen ausschliessen und Lohnlauf verwerfen

HR | base › Personen ausschliessen und Lohnlauf verwerfen

Alle Personen umfasst auch aktive Personen ohne Lohnstamm; sie erzeugen einen sperrenden Befund. Im Entwurf und berechneten Lauf können Sie eine Person beim Befund ausschliessen; der Lauf wechselt auf ausgewählte Personen und benötigt eine Neuberechnung.

Schritt für Schritt

  1. Einen nicht freigegebenen Lauf können Sie nach Bestätigung verwerfen. Danach ist ein neuer Lauf derselben Periode möglich. Freigegebene und abgeschlossene Läufe bleiben geschützt; das Vieraugenprinzip gilt unverändert.

Spesen über den Lohn abstimmen

HR | base › Lohn

Finance bucht Aufwand und Vorsteuer gegen 2210. Der nächste Lohnlauf übernimmt offene, bis Periodenende genehmigte Abrechnungen einschliesslich älterer Genehmigungen. Der Lohn bucht Soll 2210 / Haben 2273; manuelle Spesen und HR-Spesen ohne Finance-Buchung bleiben Aufwand 5820.

Schritt für Schritt

  1. Spesen genehmigen und in Finance verbuchen.
  2. Den nächsten Lohnlauf berechnen und die Spesen prüfen; nach Freigabe abschliessen.

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